
Nachhaltigkeitsstrategien“ lassen sich auf verschiedene Wege erarbeiten. Eine Struktur, die uns hilft, wollen wir euch vorstellen: Unsere Nachhaltigkeitspyramide.
Ganz oben steht die Vision: Wohin wollen wir als Organisation, was ist unser Beitrag? Darunter die Handlungsfelder, die Ziele, die Maßnahmen – und ganz unten das Konkrete: Zeiträume und Verantwortlichkeiten. Von oben nach unten wird es immer greifbarer.
Im Programm klappen wir diese Pyramide über die sechs Workshops auf die Zeitachse um: Wir starten oben beim Warum und arbeiten uns Workshop für Workshop nach unten zum Wer-macht-was-bis-wann.
Das Besondere: Diese Struktur entwickelt jede Organisation für sich, passend zu ihrer Größe, ihrer Branche, ihren Kapazitäten. Es gibt keine vorgeschriebene Themenliste. Was wesentlich ist, entscheiden die Organisationen selbst – auf Basis ihres Geschäftsmodells.
Trotzdem bleibt die Pyramide nur die sichtbare Hälfte. Darunter liegt, worüber Strategiepapiere selten sprechen: Beziehungen, Vertrauen, eingespielte Entscheidungswege, ungeschriebene Regeln, wer eigentlich mit wem redet. Ob eine Maßnahme trägt oder ein Ziel erreicht wird, entscheidet sich selten an Formulierungen – sondern an dem, was darunter liegt. Das haben wir zuletzt am Beispiel Strukturen gesehen: Für viele Organisationen kommt es weniger auf das perfekte Organigramm an als darauf, wie Kommunikation funktioniert.
Genau deshalb gehört Organisationsentwicklung zum Programm, nicht nur Nachhaltigkeitsfachwissen.
