
Die Welt ist so komplex, dass für die Entwicklung einer guten Zukunft vielfältige Aspekte zu beachten sind. Deshalb sollte das Wissen ganz unterschiedlicher Menschen einfließen. Das ist die beste Voraussetzung für kluge und dauerhaft tragfähige – also nachhaltige – Lösungen. Genau das ist der Ansatz des Projekts. Entstehen soll ein lernendes Netzwerks, in dem Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln, beruflichen Hintergründen und Alltagserfahrungen ihre Perspektive teilen.
Auch die Themen des Projekts, die unter dem Begriff Nachhaltigkeit gefasst werden, sind miteinander verwoben. Eine entsprechende Ernährung hat nicht nur damit zu tun, was Menschen essen und trinken, sondern auch, wie, wo und von wem Nahrungsmittel angebaut und verarbeitet werden. Es geht also auch um Transport, Ressourcenverbrauch, Bodengesundheit, Artenvielfalt und Wasserqualität, genau so wie um soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Bildung. Deshalb gilt auch hier: Für die Entwicklung einer guten Zukunft braucht es Blicke aus unterschiedlichen Perspektiven und einen systemischen Ansatz.
Das Projekt birgt die Chance für alle Beteiligten für unerwartete Impulse und Erkenntnisse. Im besten Fall entsteht die Erfahrung, welche Kraft Kollektivintelligenz entwickeln kann. Ich bin gespannt und auch etwas aufgeregt, weil so etwas nicht planbar ist.
